Der Freedom Trail ist eine 4 Kilometer lange Route, die einen tollen Einblick in das historische Boston erlaubt. Der Weg ist mit einer roten Linie auf dem Boden markiert, beginnt am Boston Common und endet bei der USS Constitution.

 

Los geht`s ...
... der Freedom Trail wartet!

 

Los geht es beim Boston Common, einem öffentlichen Park.

 

Boston Common mit Frog Pond
Punkt 2 strahlt bereits!

 

Das Massachusetts State House liegt gleich oberhalb:

 

Massachusetts State House

 

Die Park Street Church aus dem Jahr 1809 ist der nächste Punkt:

 

Park Street Church
Abendansicht der Park Street Church

 

Gleich daneben der Granary Burying Ground, der drittälteste Friedhof Bostons. Hier liegt Samuel Adams, der unter anderem eine Brauerei führte, die aber nichts mit der heutigen Boston Beer Company (Sam Adams) zu tun hat.

 

Granary Burying Ground
Das Grab von Samuel Adams
Granary Burying Ground
Auf dem Granary Burying Ground

 

Die Kings Chapel ist mir, warum auch immer, bildtechnisch entgangen. Wahrscheinlich weil wir direkt gegenüber gewohnt haben. Deshalb fehlt hier auch der King's Chapel Burying Ground, ältester Friedhof Bostons.

Die Boston Latin School ist der nächste Programmpunkt auf dem Freedom Trail:

 

Benjamin Franklin

 

Der Old Corner Bookstore ist hier zumindest im Hintergrund zu sehen. Vorne im Bild das Boston Irish Famine Memorial. 

 

Boston Irish Famine Memorial
Gegenüber des Bookstore

 

Weiter geht es zum Old South Meeting House:

 

 

Der nächste Punkt ist das wohl meist fotografierteste Gebäude in Boston. Das Old State House wurde 1713 erbaut. Hier fand auch das Boston Massacre statt, bei dem 5 Zivilisten getötet wurden.

 

 

Die Faneuil Hall in der Nähe des Hafen ist mir zwar nicht entgangen, aber außer einem Zoomobjektivtestbild gibt es keine weiteren Fotos.

 

 

Little Italy liegt auf dem Weg:

 


Das Wohnhaus von Paul Revere ist mir absolut nicht aufgefallen. Hier merkt man dann doch die mangelnde Vorbereitung! Immerhin sein Reiterstandbild ist dokumentiert. Im Hintergrund die Old North Church:

 

"Christ Church in the City of Boston" oder eben "Old North Church"


Der zweitälteste Friedhof steht an - der Copp’s Hill Burying Ground:

 

Copp’s Hill Burying Ground
Boston Fire Department - Engine 50
Civil War Monument Charlestown


Das Bunker Hill Monument ist ein 67 Meter hoher Granit Obelisk:

 


Wer mag, kann die ...

 


... 294 Stufen nach oben gehen und Bostons Skyline betrachten:

 


Die USS Constitution bildet den Abschluß des Freedom Trail. Sie ist das älteste noch im Dienst stehende Schiff der Welt. Stapellauf war 1797.

 

Old Ironsides


Wir sind am Ende des Freedom Trail ...

 

 

... und das hängende Auto symbolisiert gleichzeitig das Ende von "Shipping Up To Boston". Wem das zu abstrakt ist, der kann auch gerne das Finish des Boston Marathon nehmen ... 

 

Ein paar Worte zum Rückflug und ein kurzes Fazit folgen:

Unser Rückflug - zum ersten Mal ein richtiger Red Eye Flight, der laut Plan um 22:50 abgegangen wäre. Wir sind keine Freunde von so späten Flügen, aber es hat sich dieses Mal so ergeben. Mein Handy meldete sich am Abflugtag schon frühzeitig, um eine neue Abflugzeit bekannt zu geben. 00:05 hossa, zwei Stunden später war es dann 23:30, es wurde schlussendlich 00:00! Online hatten wir eingecheckt, der Bub am Schalter wollte uns aber unbedingt in die Exit-Row setzen. Das ist mir noch nie passiert, trotz meiner 198 cm. Damit ging der Flug dann sehr entspannt von statten und auch dieses Mal war die Crew sehr freundlich. Also Lufthansa wird wohl weiterhin unsere Nr.1 bleiben.

 

Kurzfazit: 

 

San Francisco gefällt nicht mehr so richtig! Die 14 Jahre Abwesenheit haben SF noch touristischer gemacht, als es eh schon war. 

 

Den Zug sehen wir als Horizonterweiterung. 

 

Chicago fanden wir schön und sicher werden wir dort noch einmal hinkommen. 

 

Mit Montreal sind wir noch nicht richtig warm geworden, obwohl es sehr warm war! Wer uns kennt weiß, dass uns das keine Ruhe lässt - wir werden wieder kommen ...

 

Der Hit war eindeutig Boston, da werden wir mit Sicherheit in den nächsten Jahren noch ein paar Mal aufschlagen! 

 

Auch wenn uns Montreal (noch) nicht vom Hocker gerissen hat - wir werden wieder kommen! Alleine Petra und Daniel mit ihrem B&B sind einen Zwischenstopp wert.

Und wenn wir gerade bei Petra und Daniel sind ...