Leider wurde das Wetter wieder schlechter und gerade als wir auf die ungeteerte Straße zum Canyon abbogen, fing es auch wieder an zu regnen. Egal, versuchen wollten wir es trotzdem und bis auf die letzten paar Meter, war die Straße sehr gut zu befahren. Der Weg zu Fantasy Canyon ist übrigens vom Anfang bis zum Ende (auch der Rückweg) durchgehend beschildert und somit nicht zu verfehlen. Berichte auf verschiedenen Homepages, dass der Rückweg nicht beschildert wäre, sind nicht mehr aktuell! 

Möglicherweise waren diese Personen aber auch ganz wo anders, denn die Steine dort sind mitnichten so rot, wie sie in manchen Berichten erscheinen. Ich kann mir nicht vorstellen (aber auch genauso wenig beweisen, dass es nicht so wäre), dass das Gestein irgendwann und wenn es in der Abendsonne ist, so aussieht. Aber egal, ob es wirklich manchmal rot erscheint - bei uns war keine Sonne, weder am Nachmittag noch am nächsten Morgen und deshalb sieht das Gestein auf den Bildern so aus, wie das Gestein dort nun mal aussieht – grau!

 

 

 

 

 

Mal abgesehen davon, dass man dort bei Regen nicht wirklich gut vorankommt, hat es uns sehr gut gefallen. 

Auch unser fahrbarer Untersatz hatte

endlich eine nette Farbe angenommen. 

Leider konnten wir die Umlackierung nicht

lange genießen, da unser KIA nach

Trocknung komplett von einer steinharten

Schicht eingehüllt war. Ein Hochdruckreiniger

brachte für $1,75 die ursprüngliche Farbe

wieder zum Vorschein und so konnten wir den Weg nach Jackson/Wyoming in Angriff nehmen.

 

 

 

Erwähnt werden sollte aber noch die Vernal Brewing Company, bei der ich die leckersten aber auch schärfsten Jalapenos aller Zeiten genossen habe!

 

 

 

Wir fuhren die 191 durch die Flaming Gorge NRA und kamen nach 6 Stunden in Jackson an. Eigentlich sind wir keine Freunde vom stundenlangen in der Gegend herumkurven. Aber wenn man zum Yellowstone NP will und man nicht wirklich lange Zeit hat, geht es nicht anders und außerdem wird es noch viel „besser“ kommen! 

 

 

In Jackson suchten wir uns erstmal einen Platz für das Abendessen und entschieden uns für das Local Restaurant.  Nicht die schlechteste Wahl, denn Frauchen schwärmt noch immer vom weltbesten Steak…

 

 

 

 

Nach ein paar Bierchen auf den Sätteln der unvermeidbaren Million Dollar Cowboy Bar verdrückten wir uns mit einen bösen Blick auf den üblen Wetterbericht ins Elk Country Inn. Sollte der Grand Teton NP wirklich ins Wasser fallen? Alternativprogramm ausarbeiten?

 

 

 

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