Las Vegas - Tucson

Dieser Tag ist schnell erzählt.

Ein Fahrtag, um in die Nähe von Tombstone zu kommen. Dieser Tag wäre der erste richtige USA-Tag bei unserer ursprünglichen Planung gewesen. Jetlaggeschädigt wären wir dann schön früh los, jetzt war es natürlich nicht so! Trotzdem blieb der Fahrtag im Programm.

Dieses Mal umkurvten wir den HooverDam-Stau mit der Strecke über Searchlight und Laughlin. Weiter über die 93 und I10 an Phoenix vorbei nach Tucson.

 

 

 



Eine langweilige Strecke zum meilenfressen, aber was macht man nicht alles für Tombstone und Saguaros!

Wir fuhren direkt zu unserem vorgebuchten Comfort Inn at Sabino Canyon um umgehend die Übernachtung für übermorgen zu stornieren. Das Motel war nicht schlecht, optimal gelegen für die Unternehmungen des nächsten Tages, aber für unsere übermorgigen Planungen viel zu weit östlich!

Abendessen gab es bei Outback!


Tucson – Sabino Canyon – Catalina Highway – Tombstone

Heute stand der Sabino Canyon als Aufgalopp bereit. Leider war die Strasse in den Canyon wegen Reparaturarbeiten nur ein kurzes Stück befahrbar. Trotzdem kauften wir uns Tickets für eine Tram Tour, um zumindest einen kleinen Eindruck zu erhaschen.

 

 

 

 

 



Wirklich Eindruck hat der Canyon bei uns nicht hinterlassen, aber wenn die Strasse mal wieder komplett befahrbar ist, werden wir noch einmal reinschauen!

Weiter ging es auf dem Catalina Highway zum Mount Lemmon. Eine sehr schöne Strecke mit unzähligen Fernblicken (leider aber meist zu diesig!) und interessanten Felsformationen.

 

 

 



Eine Sessellift-Fahrt auf die „Spitze“ des Mt. Lemmon durfte auch nicht fehlen.

 



Das Skigebiet dürfte nicht zu den größeren in den USA zählen.

 



Danach ging es wieder bergab...

 

 

 

 



...in Richtung Tombstone. Dabei erlebten wir kurz vor Tombstone die einzigen 5 Minuten Regen dieses Urlaubes!

 

 

 

 

 

 



Es herrschte keine Ausgangssperre, auch wenn es so aussieht! Tombstone am Abend ist Ruhe und fast Einsamkeit! Auch unser 3. Aufenthalt in Tombstone wird nicht unser letzter gewesen sein!

Dinner gab es im Longhorn Restaurant.

 



Das Longhorn-Steak wurde am Urlaubsende zur Nummer 1 erklärt!


Diverse Absacker folgten im Big Nose Kate`s Saloon.

 

 



Übernachtet haben wir bei Morgan Earp...

 



...im Larian Motel.

 



Tombstone - Phoenix

Heute gab es mal wieder ein richtig gutes Frühstück im OK Cafe.

 

 



Danch noch einmal ein kleiner Bummel durch Tombstone...

 

 

 

Auch morgens ist hier nicht viel los!

 



...und dann ging es zu den Saguaros im und um den Saguaro NP West.
Es war mörderisch heiß und so reduzierten wir die außerautolichen Aktivitäten auf ein Mindestmaß!

 

 

 

 



Dieses Jahr hatte bei uns die Fauna gegenüber der Flora die Oberhand gewonnen. Es waren so viele Vögel unterwegs und alle wollten aufs Bild:

 

 

 

 

 



Einen hätten wir noch...

 



Weiter ging es nach Phoenix (genauer gesagt - Tempe) ins Holiday Inn, in dem wir 2002 schon einmal waren. Zu unserem Erstaunen war es jetzt ein Best Western. Das neue Holiday Inn lag ein paar Meter weiter.

Ein Bummel durch die Arizona Mills Mall folgte, gekauft haben wir nichts. Das Premium Outlet in LV ist um Längen besser! Ganz seltsam anmutend war ein Zoogeschäft, mit Hunden und Katzen im Schaufenster und hinter Glas! Das ist nix für die weiche Haustierseele (dadurch aber natürlich verkaufsfördernd) und so mußte ich Frauchen erst mal wieder ein wenig beruhigen!

Später besuchten wir zum ersten Mal in USA einen Olive Garden. Diverse Gläser amerikanischen Rotweines halfen die Mall-Erlebnisse zu verdauen.

Ich versuchte mich an Manicotti Formaggio (Ricotta, mozzarella, parmesan cheese and herbs, baked in pasta rolls with marinara sauce), was erstaunlich gut schmeckte. 

Phoenix - Sedona

Unser heutiges Tagesziel hieß Sedona. Vor einigen Jahren sind wir mal durchgefahren, jetzt wurde es Zeit für einen neuen Besuch!

Die Fahrt ging über die I17 und 69 - dort erwartete uns der erste Amerikastau unseres Urlaubes (Strip und Hooverdam zählen nicht!). Messerscharf erkannt von unserem Beibeifahrer...

 



...Klein-Odie. Groß-Odie passt in D aufs Haus auf!

 

 

...naja, also zumindest auf die Starbuckstasse

 

 

 

 


Kurze Zeit später erreichten wir die Semi-Ghosttown Mayer.

 

 

 

 



Weiter ging die Fahrt ,vorbei am Prescott Valley, auf der 89...

 

 



...bis Jerome – Semi-Ghosttown Nummer 2 an diesem Tag!

 

 

 

 

 

 

 

Ins alte Daisy Hotel scheint auch wieder Bewegung zu kommen...



Nach einem Bummel fuhren wir weiter nach Sedona und bezogen ein Zimmer im Southwest Inn , unserer Unterkunft für die nächsten 2 Nächte.
Das Zimmer war schön eingerichtet, aber der Übernachtungspreis trotzdem nicht angemessen! Daran krankt aber wohl ganz Sedona!

Zum Dinner waren wir in der Oak Creek Brewery im Tlaquepaque Arts & Crafts Village (super Name - muß ihn mir aber zum Glück nicht merken!) . Das Bier und das Essen waren sehr gut und die Preise hier auch angemessen (wenn auch nicht günstig)! 

Sedona

Irgendwie überforderte uns Sedona. Man könnte auch sagen: Wir konnten mit dieser Stadt nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts, anfangen!

Also raus in die Natur, wir entschieden uns für den Boynton Canyon Trail. Ein gemütlicher Spazierweg (2,5 Meilen oneway) ohne nenneswerte Steigungen...

 

 

 

 



...mit schöner Flora...



...aber leider auch einem absolut unspektakulären Ende. Kurz vor Ende hat man dann auch die einzige richtige Steigung zu bewältigen und plötzlich ist der Weg fertig...

 



Bei diesem Trail geht’s also nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel!

Leider mußten wir aber auch hier feststellen, dass Sedonas Natur total verbaut ist. Entlang des Wanderwegs Stacheldraht und Warnhinweise wg. Armed Security. Hier braucht man also ein Permit (Red Rock Pass) und wird trotzdem erschossen! Auch nicht schlecht...
Bei den folgenden Bildern sieht man die Verschandelung "gut", erst weniger...

 



...dann mehr:

 



Nachmittags fuhren wir noch ein wenig in der Gegend umher, um festzustellen, dass man früher oder später wieder am Tor eines Resorts steht.

Immerhin kam noch ein wenig Gewitterstimmung auf...


 



...die sich aber recht schnell wieder verzog.

 

 



Dinner gabs wieder in der Oak Creek Brewery!

Die Natur um Sedona ist grandios, leider nur nicht mehr lange! Sedona selbst war auch nix für uns. Unterm Strich bleibt stehen: Sedona wird uns nicht so bald wieder sehen! 

Sedona - Las Vegas - Frankfurt (natürlich nicht an einem Tag)


Nix wie raus aus Sedona...
...und zwar über die 89, I40 und 93 wieder über den HooverDam nach Las Vegas.
Vorab noch gesagt: das Gebiet um den Oak Creek Canyon scheint sehr schön zu sein. Müssen wir auf jeden Fall mal untersuchen, dann aber von Flagstaff aus!

Für die letzten 2 Nächte hatten wir das SouthPointCasino gebucht. Wie der Name schon vermuten läßt, am südlichen „Ende“ des Strips gelegen. Hat uns sehr gut gefallen, recht kurze Wege, große Zimmer und eine „eigene“ Highway-Ausfahrt!
Man war mit dem Auto ratzfatz zB. in der Bellagiogarage und auch wieder zurück (knapp 10 Minuten). Ein guter Standort, wenn man etwas günstiger übernachten und trotzdem schnell mitten auf dem Strip stehen will.

Natürlich war wieder shoppen angesagt, die Koffer mussten gefüllt werden. Nochmal Premium Outlet, Cesars Palace mit seinem Abercrombie und Lucky Brand (dem einzigen Laden, der für meine langen Haxen passende Jeans hat)...

 



...und der Fashion Show Mall mit ihrem Abercrombie.

 



Gespeist und getrunken wurde wieder im Cheeseburger im PH...

 



...und natürlich auch noch einmal im Il Fornaio im NY NY.

Ein paar Nachtfotos durften auch nicht fehlen...

 

 

 

 

 

 



...einem letzten Foto im Aufzug des SP...

 



...und so ging es am 29. Juni gemütlich zum RentalCarReturn (wie immer in 2 Minuten erledigt) und weiter mit dem Shuttlebus zum Airport. Der Rückflug war pünktlich, ruhig, wieder nonstop - also vollkommen unspektakulär!

Nach 3 Wochen und 3629 gefahrenen Meilen war Ghosttowns And Steam 08 zu Ende. Wir sind dieses Jahr für unsere Verhältnisse viel gefahren, aber auch das hat wieder einmal Spaß gemacht.

Die Fahrt mit der D&SNGRR, Animas Forks und die SunSetTour in Moab werden wohl am längsten hängen bleiben. Genauso die Erlebnisse in Sedona, die aber leider negativ.

 

-ENDE-