Moab – Corona Arch – Sunset Tour – Moab

Der Corona Arch mit seinen 2 Kumpels stand an!

Also auf zum Trailhead an der Potash-Road. 1,5 Meilen oneway und nur ganz am Anfang mit einer nenneswerten Steigung. Wieder einer unserer heißgeliebten Moab-Spaziergänge!

Über das Bahngleis...

 



...vorbei an uralten Wandmalereien...

 



und schon war der Pinto Arch in Sicht (wenn man weiß wo!):

 



Recht schnell schoben sich auch die 2 Hauptakteure ins Bild:

 



Zuerst der Bowtie Arch mit seiner Wave...

 

 


...dann der Corona Arch mit seinem Wächter:

 

 

 

 

Theoretisch kann man von diesem Standort auf den Corona Arch laufen.
Es waren mal Stahlseile am Fels befestigt, diese wurden aber wieder abmontiert.
Nicht schwer zu erraten warum! Hoch könnte man aber schon!
Nix für Nichtschwindelfreie, rechts geht’s einen ordentlichen Abhang hinunter!
Bei Absturz wüde man ein Wiedersehen mit den Gleisen feiern (nur nicht in dieser Welt!).

 



Nach einer längeren Pause unter dem Corona Arch ging es wieder zurück. Noch einen Blick auf den Pinto Arch...

 



...und ruckzuck waren wir wieder am Trailhead. Ein - wie immer - schöner, lockerer Spaziergang. Nicht mehr ganz so einsam wie früher, aber immer noch recht ruhig!

Heute besuchten wir zum Lunch das La Hacienda, praktischerweise neben unserem Motel.

Für den Nachmittag hatten wir eine HummerTour ins Auge gefasst. Beim MoabAdventureCenter wollten wir die 16 Uhr-Tour buchen. Leider (oder besser zum Glück!) war aber nichts mehr frei. Die Sunset-Tour wäre noch buchbar und wurde auch gebucht – welch Glücksfall!

Also – anschnallen – los geht’s!

Wir nahmen auf den Sitzen über der Hinterachse platz, genau richtig für`s Achterbahnfeeling!

 



Die Tour führte ins Bike- und 4x4-Eldorado Sand Flats.

Leider lassen sich auf den Bildern die tatsächlichen Steigungen bzw. Gefälle nicht darstellen. Manchmal hatte man das Gefühl senkrecht nach oben oder unten zu fahren. Es war ein Heidenspaß...

 

 

 

 



Am Horizont erkannte man bekannte Gefilde...

 

 



...und auch uns unbekannte Einblicke:

 



Die Tour führte bis an einen Viewpoint, bei dem man auf einen Teil des Dinosaur Diamond Prehistoric Highway oder kurz - die 128 - und den Colorado blicken konnte.

 



Dieser Platz ist gleichzeitig der Wendepunkt, bei dem die Sitzplätze getauscht werden. Sollte also mal jemand von euch diese Tour machen wollen – versucht auf der Hinfahrt die Hinterachsplätze zu bekommen, auf der Rückfahrt ist ja zum größten Teil schon dunkel!

Weiter ging es zur Sunset-Beobachtungsstelle, bei der wir mit Crackern, Chips und anderen Naschereien versorgt wurden. Der ganze Tag war wolkenfrei, aber rechtzeitig zum Sunset kamen fotogene Wolken auf. Es "rötelte" auch schon...

 

 

 

 

 

 



Es war ein tolles Erlebnis! Unzählige Fotos wurden gemacht...
Achterbahnfahrt und Sunset – eine grandiose Kombination!

Ausklingen ließen wir den Abend wieder bei Eddy McStiffs. 

Moab – False Kiva – Fisher Towers – Moab

Es wurde wieder mal Zeit für ein wenig Einsamkeit. Also auf zur False Kiva im Canyonlands NP.

 

 



Diese Location ist im offiziellen Plan des Canyonlands NP nicht zu finden, mit dem Auto nicht zu erreichen und somit wunderbar ruhig und einsam!

Wir starteten am Alcove Spring Trailhead (hier fängt der FK-Trail aber nicht an. Es gibt keinen Parkplatz am FK-Trailhead!) mit dem Spaziergang, der uns mehr oder weniger ebenerdig bis an eine Abbruchkante führt.

 

 

 



Ab hier gibt es eigentlich keinen Weg mehr, man schaut einfach, wie man runterkommt. Einzelne Cairns weisen einem die Richtung.

 

 

Rechts neben der "weißen" Decke versteckt sie sich.
Ab hier gehts aber erst einmal ordentlich runter!



Steht man dann an der riesigen, überhängenden Felswand geht der (wieder sichtbare) Pfad ein paar Meter hinauf und schon hat man es geschafft, wenn man nicht decenting und acenting aus der Wegbeschreibung (die natürlich im Auto lag) verwechselt. So geschehen bei unserem ersten Besuch vor ein paar Jahren. Damals kletterten wir zum Schluß in alle möglichen Richtungen, drehten fast schon wieder um, bis wir die Kiva dann doch noch fanden. Denn merke: man sieht die False Kiva erst, wenn man drin steht! Dieses Jahr ging es natürlich einfacher.

Der Ausblick ist sensationell, keine Menschenseele in der Nähe und absolute Ruhe. Nur ein gescheites Foto werde ich wohl hier nie hinkriegen. Als Knipser scheitere ich am dunklen Vordergrund mit hellem Hintergrund.

 

 

 

 

Hier sieht man das Geröllfeld, da gehts hoch bis zum Bildende
und auch noch ein ganzes Stück runter!



Der Rückweg ist ein wenig anstrengender, da man das Geröllfeld natürlich erst mal ganz hoch muß, danach geht’s aber wieder gemächlich bis zum Trailhead.

Ein schöner Spaziergang, sicherlich in gemütlichen 45 Minuten oneway zu machen.

Später machten wir uns dann auf zu den Fisher Towers. Diese Location bietet am Nachmittag bzw. Abend das beste Fotolicht. Dummerweise zogen aber genau bei unserer Ankunft einige Wolken auf und so wars dann um die leuchtend roten Felsen geschehen. Eine Wanderung zwischen den Felsen durfte natürlich trotzdem nicht fehlen.

 

 

 

 

 

Auch auf Hoodoos muß man nicht verzichten!



Während der Wanderung sahen wir niemanden, hörten aber ständig Stimmen. Später entdeckten wir tatsächlich 2 Personen, die aber einige Höhenmeter über uns zu Gange waren!

 

 



Auch auf dem Rückweg hat man interessante Einblicke:

 



Eddy McStiffs war natürlich auch wieder im Programm... 

Moab - Springdale

Der heutige Tag war als Fahrtag geplant - die „Mittel-Utahhighlights“ wurden dieses Jahr ausgespart - und so ging die Fahrt über die 70/15/17 und 9 direkt nach Springdale.

So gab es nur einen Tank- und einen Wendystopp und schon waren wir in unserer Unterkunft für die nächsten 2 Tage, der Driftwood Lodge am Ortseingang von Springdale.

Ein Bummel durch Springdale, einen geshuttelten Kurzbesuch im Zion NP, Sonnenbad auf der Zimmer-Terrasse und ein Dinner im Bit & Spur und schon war der Tag Geschichte!

Wir waren positiv vom Wetter im Zion überrascht. Schon oft hatten wir hier bei früheren Besuchen Regentage zu beklagen. Dieses Mal war es fast zu warm, knapp 40 Grad. Aber besser zu warm als zu kalt!

Morgen steht der Grund für unseren kurzen Springdaleaufenthalt an, die Wanderung zum Observation Point…

Springdale - Observation Point - Springdale

Heute stand die Wanderung zum Observation Point auf dem Programm. Die Distanz dieser Wanderung wird mal mit 2 Stunden, mal mit 3 Stunden oneway angegeben. Die Höhendifferenz (mehr als 600 m) ist beträchtlich und somit war bei der Wettervorhersage 35°C ein früher Aufbruch angesagt.

Frauchen wollte eh nicht mit und so ging es um 7:00 in Richtung Zion NP. Die Fahrt mit dem Shuttle zieht sich etwas, vor allem wenn man(n) schon mit den Hufen scharrt. Beim Weeping Rock gings dann endlich los

 

 

Hier gehts rauf...



und man macht gleich ordentlich Höhenmeter. Einge Switchbacks und den Abzweig zum Hidden Canyon

 



lässt man hinter sich. Der Weg geht am East Rim nach oben und liegt dadurch am Morgen im Schatten. Nach den Switchbacks kommt man in den Echo Canyon mit seinem Slotcanyon.

 



Danach folgt man dem East Rim Trail, dort kommen dann auch einige sonnige Abschnitte.

 

 

 

Hier hat man die Höhenmeter hinter sich!



Nach 90 Minuten stand ich oben...

 



und genoss den grandiosen Blick, der von Angels Landing bis Springdale reicht.

 

 

 

 



Man kann auch tatsächlich in die andere Richtung schauen! Hier der Beweis:

 



Ein kleines Frühstück...

 



und nach 30 Minuten ging es wieder abwärts.

 

 

 

...ganz schön farbenfroh, hier oben...



Nochmal durch den Echo Canyon...

 

 



...nochmal die Switchbacks und man ist wieder unten!

Ich empfand die Strecke als nicht wirklich anstrengend, kommt natürlich auf den Trainingszustand an! Ausblicktechnisch ist der ObservationPoint (noch) besser als Angels Landing und der Weg ist kaum frequentiert, mit mir war eine Person oben, auf dem Rückweg kamen mir vier entgegen! Für diesen Weg muß man auch nicht schwindelfrei sein.

Nur den optimalen Zeitpunkt fürs Foto hatte ich nicht erwischt. Die Sonne stand noch zu tief, wartet man aber auf das Verschwinden der Schatten hat man recht schnell mit Gegenlicht zu kämpfen.

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Pool und am Abend ging es zu Jessies Bar & Grill (gibt es nicht mehr) bei unserem Motel. Hier kann man außerordentlich gut speisen und hat einen tollen Ausblick auf den Zion NP.

Mehr Action brauchten wir heute nicht!

Springdale – Las Vegas (3 Tage)

Heute ging es nach Las Vegas. Ursprünglich wollten wir mal wieder in Valley of Fire vorbeischauen, aber die Neugier auf unser gebuchtes Bellagio war größer.
Also nonstop in die Parkgarage des Ballagio.

 

 



Gleich am Anfang – der Hauptunterschied zwischen Ballagio und unseren früheren Hotels (Luxor, Excalibur, Treasure Island, NY NY, Monte Carlo, Tuscany):

Die Putzfrauen!

1. kamen sie mehrmals am Tag zum Zimmercheck (kann am Anfang etwas peinlich sein, wenn man seine Dreckwäsche im Zimmer verteilt)
2. sie sprachen englisch
3. wenn man unrasiert aus dem Zimmer kam, boten sie einem Rasierzeug an (kein Witz!)


Am Check Inn war noch nicht viel los,

 



wir wurden begrüßt mit den Worten: Oh Germany, Germany wins 3:1 vs. Portugal,
Bälläg and Glouse scores! Wir natürlich verwundert geschaut, Ami und Fußball. Er legte nach: I will die for soccer. Grübelgrübel – dann stellte sich heraus – er war aus Argentina!

Das Ergebnis war trotzdem falsch, auch egal!

Trotz des Gemany-Sieges gab es für uns aber kein Fountainview-Zimmer. Eins mit PoolView im Maintower wurde es, zwar kein Fountain aber immerhin Wasser.

Die Las Vegas Tage gibt’s nur in Kurzform:


LasVegasTag 1:

Der erste Weg führte uns in die Premium Outlets nördlich des Strips, vor allem um meinen Hilfigerhemden-Vorrat aufzufrischen. Umgerechnet 13 Euro pro Stück, kann man nicht meckern!

Danach fuhren wir ins Hilton...

 



...um das reservierte Ticket fürs Barry Manilow Konzert abzuholen.

Wenn man schon mal unterwegs ist, einmal Strip rauf und runter!

 

 

 

 



Abendessen gabs bei unserem Stammitaliener „Il Fornaio“ im NY NY.

Leider ist dem Il Fornaio der „Fluß“ abhanden gekommen! Schmecken tut es trotzdem...


LasVegasTag 2:

Morgens Pool Bellagio, für ne gute Stunde.

 



Dann ein Spaziergang zum Ceasars Palace. Einen 190 Octane und ab zur Plünderung des Abercrombie-Ladens!

Lunch gab es im Spago! Ich genehmigte mir einen SMOKED PORK LOIN SANDWICH (Soft Pretzel Bread, Bavarian Mustard, House Made Sauerkraut, Swiss Cheese and Potato Salad) der ausgezeichnet schmeckte.

Fahrt zum Mandalay Bay, in der Hoffnung, dass die bestellten, bezahlten aber nicht bestätigten Karten für Tim McGraw abholbereit sind! Sie waren es und somit war das Abendprogramm für morgen gerettet.

Abends dann zum Hilton, Frauchen bei Manilow abliefern! Ich vergnügte mich bis Konzertende in einem gemütlichen Sessel in der Sportsbar! Dabei entdeckte ich im TV einen Baseballspieler mit meinem, im Amerika nicht wirklich stark verbreitetem Nachnamen.
Mußte dann natürlich sofort ein Trikot haben...

Nachdem Frauchen schwebend aus dem BM-Konzert kam, gönnten wir uns ein Dinner bei Chesseburger, mit einem sehr guten Hefeweizen, im PH.

 




LasVegasTag 3:

Abwechslung vom normalen Las Vegas Tag versprach der Abend!.
Das Tim McGraw-Konzert stand an. Beginn 8 PM, Vorgruppe Halfway to Heaven (warum sind sie erst auf halbem Weg, ganz oben würde man sie nicht mehr hören). Dann kam noch Jason Aldean und dann war warten angesagt. Um 10 PM war es dann soweit. Tim McGraw betrat die Bühne und endlich hatten wir unser Peoplewatching!

Denn - nicht das jetzt jemand glauben müsste, wir würden irgendwelche Lieder von TMG kennen, darum gings uns aber auch nicht. Wir wollten einfach mal die Atmosphäre bei einem Country-Konzert in USA erleben.

Und was soll man sagen: es war ein Ohrenschmaus (wenn man Country nicht ganz übel findet) und auch die Augen hatten was zum gucken…
…und ich Granate hatte meinen Foto im Hotel vergessen…

Tim Mc Graw gab uns aber im Song „Everywhere“ das Motto für die nächsten Tage vor:

 

Arizona dancin' 'cross the desert!

 

Na dann ...