Frankfurt – Las Vegas - Flagstaff

Mit einwöchiger Verspätung ging es frühmorgens nach Frankfurt. Abflug mit Condor um 9:30 nach Las Vegas. An den CheckIn-Schaltern herrschte noch gähnende Leere, die Sitzplätze wurden schon vorreserviert und somit ging alles ratzfatz. Leider hatten wir durch unsere kurzfristige Umbuchungsaktion keine XL-Seats mehr bekommen, aber es wird auch so gehen (müssen).

Der Flieger parkte auf einer Vorfeldposition, somit gab es noch ne Flughafenrundfahrt gratis. Wirkliche Spannungsmomente kommen zwischen dem Einsteigen und Start nicht auf, es sei denn, die Flughafenmitarbeiter laden das Gepäck nicht ein, sondern aus!

Es meldete sich der Pilot und erklärt die Situation mit 2 Koffern ohne geboardete Passagiere. So geht’s natürlich nicht, also die 2 Koffer wieder raus…
…mit knapp 45 Minuten Verspätung gings los und mit ca. 30 Minuten Verspätung landete der Flieger in Las Vegas. War ein ruhiger, unspektakulärer Flug, so ist es recht!

Immigration ging recht fix (wieder wollte niemand wissen, dass ich in einem puplic utility arbeite. Seit ich mirs merke, fragt niemand mehr), Koffer dauerten etwas länger und dann gleich ab zu den Shuttlebussen zum RentalCarCenter. Die Alamo-Schlange war recht lang, dafür die SUV-Auswahl nicht schlecht! Der eigentlich bevorzugte Liberty ist mir einfach zu eng, der Platz für den Fahrer ist beim neuen Modell genauso knapp wie beim alten! Also entschieden wir uns für einen Toyota Highlander mit 9546 Meilen auf dem Tacho. Großer Kofferraum und massig Platz für Fahrer, Beifahrer, Beibeifahrer, noch zu beschaffende Kühlbox und und und…

Raus aus dem RentalCarCenter und ab zum MustDo eines ersten USA-Tages bei Ankunft in LV. Der Weg führt uns direkt zum LV OutletCenter und – nein, nicht einkaufen- Nahrungsaufnahme im PandaExpress mit OrangeChicken .

 

Normalerweise bleiben wir erst ein paar Tage in LV, dieses Jahr konnten wir aber durch die sofortige Fahrt nach Flagstaff unsere eigentlich geplante Route und dadurch auch die gebuchten Hotels aufrechterhalten. Die Woche Arizona wird vom Anfang ans Ende geschoben. Durch 2 Fixtermine müssen (dürfen) wir aber vor Arizona noch mal nach LV und somit werdet ihr Zeuge einer Achtreise oder auch von 2 Rundreisen, dürft ihr euch aussuchen!

Die Fahrt nach Flagstaff führte uns über den überfüllten Hoover Dam und Kingman direkt ins Ramada Inn Grand Canyon West. Kurz WLAN checken und dann ab zum Rubbermaid-Kühlbox-Kauf beim WalMart gegenüber.

Noch ein paar Triscuits mit Käse und dann ab ins Bett. Es war ein langer Tag! 

Flagstaff – Coal Mine Canyon – Blue Canyon - Durango

Heute ging es über die 89 und 160 nach Durango. Bei der Planung machte mir diese Strecke einige Kopfschmerzen, es sollte kein reiner Fahrtag werden, aber was bietet sich an? Abhilfe schaffte ein Bild des CoalMineCanyon. An Tuba City wollten wir eh vorbeifahren, also nix wie hin. Einige Tage vor Abflug tauchten dann noch einige Bilder des BlueCanyon auf, der auch noch zur Strecke passte.

In Tuba City angekommen, schlossen wir erste Bekanntschaft mit der amerikanischen Killertomate. Die Taco-Bude war mit Hinweisschildern dekoriert und der Taco entsprechend tomatenfrei.

Dann gings zum CoalMineCanyon, der Weg ist nicht zu verfehlen. Eine Rinderherde erschwerte den Weg zum Ziel und ein nicht wirklich gutgelaunter Stier überredete meine Frau, im Auto zu bleiben.

 

 

 

 



Dadurch wurde der Aufenthalt nur kurz, ein wenig am Rim entlang musste reichen. Ein paar Meter Fahrstrecke hatten wir ja auch noch vor uns.

Auch die Einfahrt zum BlueCanyon war schnell ausgemacht. Wir hatten eher Probleme die bekannten Formationen zu finden. Wir fuhren unwissentlich dran vorbei und drehten erst auf einer Anhöhe um.

 

 

 

 

 

 

 

 



Unruhig wurde ich erst nach dem Auftauchen meiner absoluten Lieblingstiere, den Black Flies. 07 endete das Zusammentreffen mit einer Black Fly im Moab Medical Center. Wie schnell man doch plötzlich alle Bilder gemacht hat, die gemacht werden müssen!

Weiter gings dann nach Durango ins vorgebuchte Comfort Inn & Suites, ein paar Meilen ausserhalb der Stadt und unser Schlafplatz für 2 Nächte.

Und was hatten wir gelernt: Salmonellen gibt’s sogar in Gemüse! Zum Glück aber nicht bei Francisco`s , da waren wir zum Dinner!


Durango – D&SNGRR - Durango

Schon war er da, der „Steam“-Tag.

 




Die Tickets hatten wir schon vor einigen Monaten online reserviert. Wir wollten nicht unbedingt Holzklasse fahren und entschieden uns für den SilverVista. Der SilverVista includes complimentary morning pastries, non-alcoholic beverages throughout the day, and custom first-class amenities. Das wußten wir zwar vorher nicht, aber wie wir bald erfahren sollten, war diese Entscheidung gut gewählt!

Im SilverVista wurden wir erst einmal mit ner SilverVista-Kappe und Wasser begrüßt. Die Sitze sind sehr gemütlich, die Rückenlehne lässt sich je nach Lust und Laune in bzw. gegen die Fahrtrichtung schieben.

 



Um 9:00 gings dann los - auf nach Silverton. 45 Meilen werden in knapp 3,5 Stunden bewältigt, dann gibt`s 2 Stunden Aufenthalt in Silverton. Zurück geht’s mit dem Bus.

Am Anfang ging es an der 550/San Juan Skyway entlang. Ein recht unspektakulärer Teil, aber genau richtig um sich vorzubereiten. Es dauerte nicht lange und man sah die Landschaft nur noch durch den Foto. Der Zug ratterte langsam aber sicher, immer schön am Animas River entlang, in die Höhe.

 

 

 



Man passiert das Tall Timber Resort. Endlich mal günstig und verkehrstechnisch gut gelegen urlauben – hier haben wir das genaue Gegenteil! 600 Euro darf man gerne hier lassen (natürlich pro Nacht), dafür kommt man auch nur mit der D&SNGRR, oder für die Freunde der Lüfte, mit dem Hubschrauber hin. Eine Strasse gibt es hier nicht (ein nicht ganz unerheblicher Faktor, wie wir bald sehen werden)!

Bei Halbzeit kamen wir an der Cascade Station am gleichnamigen Canyon vorbei. Da sich hier die Winterendhaltestelle befindet, sah man eine Wendeschleife und einen Picknickplatz. Diese Schienen sollten auch im Sommer nicht unnütz sein und so bogen wir mal kurz rückwärts ein! Überraschte Blicke bei unserer Zugbegleitung nklusive...

Nach 30 Minuten sickerten Informationen von einer defekten Bremse durch den Zug. Später erreichte uns die Meldung, dass wir zurück nach Durango fahren werden. Yo, runter ohne Bremsen ist immer gut. Einig schien man sich nicht zu sein und so passierte erstmal nix!

Wir wanderten etwas durch die Gegend, vergnügten uns beim Catering, meditierten und liesen uns überraschen.

 

 

Frei nach Christian Anders: Es fährt kein Zug nach Silverton, mit mir allein als Passagier, mit jeder Stunde die vergeht...


...war klar, es ging nur mit dem Zug weiter, es gibt nunmal keine Strasse aus dem Canyon (da war er, der nicht unerhebliche Faktor)! Unsere Bedienung verteilte nun sogar ihre eigenen Apfelschnitze und wir konnten uns Alkohol im Luxusabteil besorgen.

 



Dafür hatte man auch genügend Zeit ein paar nette Bildchen vom Zug zu machen.

 

 

 



Nach knapp 3:30 Stunden Standzeit kam wieder Bewegung in den Zug. Langsam dämmerte uns des Rätsels Lösung. Die schlauen Männer der D&SNGRR hatten den 9:45-Zug angehalten und dessen Lok durfte jetzt für uns bremsen. Also Lok an Lok koppeln, Waggons an Waggons zurren und ab gings im Doppelpack und vier Stunden delay! Silverton wird uns wohl doch noch sehen!

 


Weitere (oder auch gleiche) Bilder der Durango & Silverton NGRR gibt es hier!

 

Durch die Verspätung hatten wir nur 90 Minuten Aufenthalt in Silverton. Da nun ein Doppelzug angekommen war, war an einen gemütlichen Restaurantbesuch nicht zu denken. Die Zeit hätte für ein gemütliches spätes Lunch wohl nicht gerreicht.

Genug Zeit war aber, um dem uns (von einem Foto abgesehen) unbekannten USA-Stammtischvater Kalle über den Weg zu laufen!
Muss man sich so vorstellen:
Wir sitzen gemütlich auf ner Bank, Kalle schlendert vorbei und setzt sich ein paar Meter entfernt nieder.
Cunni zu Frauchen: das ist 100%ig Kalle!
Frauchen zu Cunni: na dann nix wie hin!
Also ran an den „Feind“:
Cunni zu Kalle: ich weiß wer du bist...
Kalle zu Cunni: Cunni?
Cunni zu Kalle: Yo...

...also ein kurzes Gespräch und leider mit getrennten Bussen runter nach Durango.
Kalle war im Zug hinter uns und somit auch im Bus nach uns. Muss alles seine Ordnung haben in USA...
...leider hatten wir total verpeilt, uns fürs Abendessen zu verabreden! Aber man trifft sich im Leben ja mindestens zweimal...

Ein langer Tag ging wieder bei Francisco`s mit einer Combination Plate zu Ende!
Durango und die Fahrt hatten uns (auch als Nichteisenbahner) super gefallen und eigentlich wollten wir gar nicht weg!
Aber – heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder – keine Frage!
Manchmal schneller als man denkt... 

Durango – Silverton – Animas Forks – Ironton – Ouray - Gunnison

Heute sollte es nach Animas Forks gehen. Unser eigentlicher Grund für die Coloradoschleife.

Es war zeimlich bewölkt, also richtiges Ghosttownwetter. Auf dem San Juan Skyway fuhren wir immer schön einem weißen Highlander hinterher (Dialoge sind dann immer gleich. Guck, bestimmt auch ein deutscher Touri!) bis zu einem Aussichtspunkt (dessen Name mir nicht ums verrecken einfallen will) hoch über Silverton. Vor uns bzw. auf dem Parkplatz neben uns der weiße Highlander und wer steigt aus...
...natürlich nicht schwer zu erraten – da waren sie wieder: Kalle mit Frau!

Dieses Mal hätten wir uns auch fürs Abendessen verabredet, aber unsere Tagesendziele passten nicht zueinander. Besser gesagt: Kalle wußte noch nicht, wo es hingehen sollte.

Wieder ein kurzer Plausch und weiter ging es nach Silverton, kurzer Besuch im Visitor Center und ab in Richtung Animas Forks. Zuerst auf der 110 und dann der 2 vorbei an der Mayflower Mill

 


und der Sunnyside Mill

 



Die ersten knapp 7 Meilen waren gut zu befahren, nur die letzten 5 Meilen waren etwas ruppig.

In Animas Forks wurden erstmal die langen Hosen übergezogen, ganz schön frostig da oben, 3400 Meter überm Meer! Ein Auto war schon da, später kamen noch einmal 2 hinzu. Man konnte schön in und zwischen den Gebäuden rumwandern.

 

 

 

 

 

 



Zur Bagley Mill kamen wir leider nicht, Schnee versperrte uns die Weiterfahrt.

 



Animas Forks – eine Ghosttown ganz nach unserem Geschmack!
Theoretisch kann man von hier über den Alpine Loop zB. nach Lake City fahren.

Wir fuhren aber zurück nach Silverton, die Sonne war da und die Handlebar bewirtete uns zum Lunch. Eine wirklich urige Kneipe mit gutem Essen.

 

 

 



Ich hätte gerne in Silverton übernachtet, aber Frauchen wird nicht richtig warm mit Silverton. Vielleicht schaffe ich es beim nächsten Silverton-Besuch.

Dafür machten wir einen auf Erlkönig-Jäger und entdeckten das erste amerikanische 3-Liter-Auto:

 



Auf dem Weg nach Ouray war noch eine weitere Ghosttown, welche unser Interesse geweckt hatte. Ironton, eine Ghosttown im Wald.

Bisher sind wir unwissentlich immer dran vorbei gefahren. Erschwerdend kommt hinzu, dass sie von der Strasse kaum auszumachen ist. Irgendwo zwischen YankeeGirlMine

 



und Ouray musste sie kommen und durch langsame Fahrt mit stetigem Rechtsblick wurden wir fündig. Ein paar 100 Meter auf einem seltsamen Weg (welcher sich später als Wanderweg entpuppte) und wir standen mitten in Ironton.

 

 

 



Einsamer geht’s nicht mehr, dagegen war Animas Forks mit seinen ca. 8 Mitbesuchern crowded. Hier kommt wohl kaum jemand her, uns wars recht!

Über den MillionDollarHighway und Ouray

 

 

 



ging es dann weiter nach Gunnison. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal in Gunnison und fanden es schrecklich. Das konnten wir so nicht stehen lassen, also nochmal hin...
...das WhaterWheelInn war in Ordnung, aber mit dem Ort konnten wir wieder nix anfangen! Dinner gabs im Palisades Restaurant!

Dafür wurde unser Routenplan mal kurz über den Haufen geworfen, dazu morgen mehr... 

Gunnison – Lake City – Creede - Durango

Ursprünglich wollten wir heute über die PhantomCanyonRoad nach Victor fahren. Weiter wäre es dann über Silverthorne nach Moab gegangen (natürlich nicht an einem Tag). Aber was wäre eine Route ohne Änderung?

Durango und das General Palmer Hotel hatten uns so gut gefallen, dass wir unbedingt noch mal hin wollten. Praktischerweise könnte man dann auch Lake City und Creede mit einpacken. Diese beiden Orte wurden bei der ursprünglichen Routenplanung schweren Herzens gestrichen. Jetzt waren sie wieder drin…

Also raus aus Gunnison und über die 149, einer traumhaft schönen Strecke nach Lake City.

 

 

 

 



Ein kleiner „Stadtrundgang“ durch dieses verschlafene Nest mit seinen schönen Häusern und einem einladenden Steakhouse (war aber noch viel zu früh).

 



Noch kurz ein stilles Örtchen gesucht, hier durfte ich nicht...

 



Weiter gings es in Richtung Creede. Dabei kamen wir an den BrownLakes vorbei (was ich so alles besitze...

 

 



Creede hatte ich mal in nem amerikanischen Ghosttownbuch entdeckt und war gleich Feuer und Flamme.

 



Für den kompletten Bachelor-Loop blieb uns aber dieses Jahr keine Zeit und so begnügten wir uns mit dem Besuch der alten Gebäude am West Willow Creek und dem unvermeidlichen Stadtrundgang.

 

 

 

 

 

 



Creede wird uns mit Sicherheit wieder sehen, dann aber mit Übernachtung in einem der alten Hotels/B&B.

Weiter ging es noch ein Stück 149 und dann auf die 160 nach Durango, wo wir im General Palmer Hotel eincheckten. Wir wollten diese Nacht in Downtown wohnen und das GPH machte das Rennen gegenüber dem Strater.

 

 

 



Wir hatten ein schönes Zimmer mit 4 Fenstern und Blick auf die Main Street. Ein wirklich schönes, gediegenes Hotel!

 



Im Strater verbrachten wir trotzdem den Abend (vorher waren wir im Farquahrts ), ein paar Absacker im Diamond Belle Saloon durften nicht fehlen!

 

 

 



Durango – Telluride - Moab

Heute wollten mir mal wieder nach Telluride fahren.
Noch ein gemütliches Frühstück im GPH

 



und mit ordentlich Dampf verließen wir Durango in Richtung Cortez.

 



Weiter ging es, vorbei an der Weltstadt Rico (oder hieß die Rio) mit seinem worldfamous Enterprise Bar & Grill...

 



auf der 145 in Richtung Telluride.

 

 

 

Sunshine Mountain + Wilson Peak



Kurz vor Telluride kamen wir an der „Million Dollar Wiese“ vorbei.

 



Der Million Dollar Highway hat also noch eine Schwester. Wer wissen will, was es damit auf sich hat – BITTE HIER KLICKEN! (gültig bis Samstag 06.09.2008)
Ein netter Bericht und die Wiesen-Erklärung gibt es dazu!

Bei unserem letzten Besuch im Jahr 1998 war in Telluride gerade ein Bluegrass-Festival und der süßliche Duft der Luft hängt mir jetzt noch in der Nase!

 

 

 



Manch amerikanischer Trucker sieht irgendwie nicht so aus, wie man ihn sich vorstellt:

 



Da wir noch keinen Schlafplatz für die Nacht gebucht hatten, überlegten wir das Für und Wider einer Übernachtung in Telluride. Bei einer Übernachtung hätten wir mal das Skigebiet um Telluride besucht. Man kann mit einer Gondel kostenlos ins Mountain Village fahren. Da wir aber auch ohne süßlichen Duft mit Telluride nicht wirklich warm wurden, entschlossen wir uns zur Weiterfahrt nach Moab. In Moab war das Inca Inn gebucht, zwar erst für den nächsten Tag, aber das dürfte ja kein Problem sein!

Also weiter über 145/90/46 und 191 nach Moab.

 



Diese Strecke bietet (an der Strasse) nicht gerade viel Abwechslung, wenn man vom Gebiet um La Sal absieht. Aber es ist nun mal die beste Verbindung Richtung Moab.

In Moab angekommen, suchten wir gleich das Inca Inn auf. Wir waren sehr gespannt auf dieses Motel, da es uns auf der HP etwas seltsam vorkam. Aber No Risk, No Fun – das Schweizer Brot zum Frühstück lockte uns an! Auch das Schild „No Vacany“ am Eingang hielt uns nicht ab, die Office zu entern und nach nem freien Zimmer zu fragen. Natürlich auf deutsch, man versteht sich ja. Trotzdem war nix zu machen und wir fuhren weiter in unser altes Stammmotel, das Landmark Inn. Dort bekamen wir noch ein Zimmer für die Nacht.

Da waren wir mal wieder angekommen in Moab, unserer Lieblingsstadt in Utah. Abends gleich zu Eddie Mc Stiffs, auch schon so eine Tradition! Das Essen war gut und das nicht selbstgebraute Hefeweizen ebenfalls.

Morgen steht der weite Umzug ins Inca Inn an! 

Moab – Hunter Canyon – Moab Rim – Moab

Moab bedeutet für uns gemütlich! Hier wo einige hyperaktiv werden, packen wir die Faulheit aus! Moab am Morgen bedeutet für uns aber auf jeden Fall - Jailhouse Cafe!

 



Danach machten wir uns auf in Richtung Hunter Canyon. Auf der Kane Creek Canyon Road ...

 

 



...fuhren wir knapp 8 Meilen bis zum Trailhead. Wir wollten nur ein wenig herumspazieren und bis zum Hunter Arch laufen. Dieser befindet sich eine halbe Meile vom Trailhead entfernt. Leider gab es auch hier wieder aufdringliche Stechmücken, die aber seltsamerweise nur Frauchen attackierten. Deshalb machte ich mich alleine auf den Weg...

 

 

 

 

Da ist er schon, wenn auch noch unscheinbar!



...und erreichte kurze Zeit später den Hunter Arch, der weit oben an der Felswand steht.

 

 



Nach ein paar Bildern ging es zurück zum wartenden Frauchen.

Wir sind zwar „moabgemütlich“, aber ein wenig mehr laufen könnte es heute schon noch sein.

Auf dem Rückweg bot sich der Moab Rim Trail an. Wir gingen auf der 4-Wheel-Drive Vehicle-Route...

 

 



...1,5 Meilen bis zu einem Viewpoint über das Moab Valley. Der Weg war recht anstrengend (trotz der Kürze), da wir in der vollen Mittagshitze liefen. Schön war es trotzdem. Auf dem Rückweg gab es schöne Ausblicke:

 

 



Zum Lunch besuchten wir die Moab Brewery, die uns mit gutem Essen aber oberüblem Hefeweizen versorgte. Wir waren längere Zeit nicht mehr in der Moab Brewery und Hefeweizen werde ich dort sicher nicht mehr trinken! Natürlich kann man amerikanisches Weizenbier nicht mit deutschem vergleichen, aber dieses Teil schmeckte nicht im entferntesten nach Bier! Da lobe ich mir das Squatters Hefeweizen bei Eddy Mc Stiffs!

Dann stand der Umzug vom Landmark ins Inca Inn an. Google Maps sagt - 0,4 Meilen und wir bräuchten 54 Sekunden. OK, das schaffen wir sicherlich!

Es war immernoch „No Vacancy“ aber jetzt hatten wir reserviert. Das Inca Inn ist ein kleines, einfaches und sauberes Motel. Kein schlechter Deal für knapp $ 60 pro Nacht!

Ein Moab-Rundgang und der Kauf diverser NorthFace-Artikel (wie immer im AnazasiDesertGear) folgte. NorthFace ist in USA unglaublich billig, da muß zugeschlagen werden!

Eine kurze Runde durch den Arches NP...

 

 



...und dann erwartete uns das Branding Iron am südlichen Ende von Moab. Das Steak sollte am Urlaubsende die Silbermedaille bekommen!

Morgen wird’s lustig, Achterbahn in Moab!


...zu lesen in der 2. Woche!