Kommen wir zu unserem vorletzten Sorgenkind unserer Runde – der Joshua Tree NP. Auch den haben wir nach unserem ersten Besuch 15 Jahre erfolgreich gemieden! Gut, unsere Runden drehen wir meist nördlicher, was dem Joshua Tree NP natürlich nicht bekommt, es zog uns aber auch wirklich gar nix hin!

 

Was einem langsam an seinem Gedächtnis zweifeln ließ, war die Tatsache, dass es so viele Lobeshymnen von diesem Park gibt. Lobeshymnen gibt es über den Grand Canyon auch genug, das ist also alleine schon mal kein Grund hinzufahren. Die tollen Bilder, die ich zu sehen bekam, führten aber dazu, dass wir ihn einpacken mussten. Trotzdem, vorurteilsbehafteter kann man nicht in einen National Park einfahren. Das Kuschelkissen und die Schlummerdecke für die langweiligsten Stunden unseres Trips lagen griffbereit…

 

Zuerst sind wir mal ne ganze Weile gefahren (ok, fast immer gefahren). 

 

 

Die Wall Street Mill war unser Ziel. Ein paar Minuten durch den Sand gewandert ...

 

 

... und schon ging es los mit den fotogenen Motiven! Das rosarote Haus hatte schon bessere Tage erlebt ...

 

 

... die berühmte quietschende Tür quietsche kränklich vor sich hin ...

 

 

... der Gedenkstein stand noch ...

 

 

... und schon standen wir vor der Mill:

 

 

Die unmittelbare Umgebung hält auch einige nicht mehr fahrbereite Autos bereit.

 

Arch Rock
Arch Rock
Split Rock
Die berühmte Kugel setzt Rauchzeichen ...
Split Rock II
Skull Rock

 

Für alle zur Beruhigung - nein, wir litten an diesem Tag nicht an Hyperaktivität. In Wirklichkeit sind die Bilder an 2 Tagen entstanden. Dazwischen hatten wir eine Übernachtung in  - nein, nicht 29 Palms (was soll man da?) – Palm Springs.  29 Palms liegt für den Joshua NP wirklich praktisch, aber das war es dann auch schon! Nach Palm Springs braucht man zwar eine Weile, aber es wartete ein Rendezvous auf uns und da lohnt sich ein Umweg auf jeden Fall. Abgesehen davon ist Palm Springs ein nettes Städtchen mit schönen Restaurants. Unser Rendezvous gibt es auch in der Hotelrubrik.