Der  „Reisebericht“ mit meiner weitesten Anreise erwartet euch auf dieser Seite. Es geht nach Durlach in Baden, der Mutterstadt von Karlsruhe.

 

Folgt mir auf einen kleinen Stadtrundgang durch meine Heimat Durlach - los geht`s:

 

Meine Anreise zum ersten Bild beträgt ca. 20 Meter! Der heimische Garten mit dem Durlacher Hausberg, dem Turmberg, im Hintergrund: 

 

Weiter geht es zum einzigen noch existierenden Stadttor, dem Basler Tor. Es soll aus dem 14. Jahrhundert stammen:

 

Die evangelische Stadtkirche, seit 1701 im barocken Gewand:

 

Das Eingangsportal der Fabrik für Orgelbau H. Voit & Söhne. Die Firma existierte bis 1932:

 

In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der Schlossgarten in Durlach angelegt. Die Regenfälle der letzten Tage haben den Tulpen trotzdem nicht gut getan… 

Kastanienallee

 

Wo ein Schlossgarten ist, darf ein Schloss nicht fehlen! Auch wenn das Schloss Karlsburg nicht mehr danach aussieht, es war mal ein Schloss...

 

Weiter geht unser Rundgang zum Turmberg, den man theoretisch mit einer Standseilbahn erreichen kann.  Freunde dicker Waden nehmen im Normalfall aber die berühmt berüchtigten Hexenstäffele. 1781 angelegt, führen 528 Stufen auf den Turmberg. Dort hoch zu joggen ist eine „beliebte“ Beschäftigung, denn kaum eine Stufe hat die gleiche Höhe wie ihr Nachfolger. 

 

Oben auf dem Turm vom Turmberg hat man eine tolle Sicht. 127 Stufen zusätzlich zu den 528 der Hexenstäffele gehen bestimmt auch noch!  

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Blick geht ins Rheintal und zum

Pfälzer Wald (wenn es nicht zu diesig ist).

Durlach mit der Turmbergbahn

 

Der Bergfriedhof mit seiner 1902 eingeweihten Kapelle ist das nächste Ziel:

 

Durlach hat auch ein Gymnasium. Von innen hat es mich nie gesehen...

 

Mein Lieblingsbrunnen steht am Hengstplatz, der aber mitnichten etwas mit Pferden zu tun hat. Der Namen geht auf Christian Hengst zurück, Gründer einer der ersten freiwilligen Feuerwehren (1846):

 

Gegenüber des Hengstbrunnen befindet sich das ehemalige Wasserwerk, erbaut 1896 und bis in die 60er Jahre  in Betrieb. 

Im Gaubengiebel des Wasserwerks

 

An Fachwerk fehlt es nicht:

 

An der Stadtmauer befindet sich das Alte Schlachthaus:

An der Stadtmauer
Altes Schlachthaus

 

 

 

Zwischendurch ein paar kurze geschichtliche Einwürfe:

 

Durlach wird 1196 erstmals als Stadt urkundlich erwähnt. Von 1565 bis 1718 ist Durlach Residenz­­­stadt der Markgrafschaft Baden-Durlach. 1715 ging von hier die Gründung der neuen Residenzstadt Karlsruhe aus. Offiziell ist Durlach der größte Stadtteil von Karlsruhe, was für einen Dorlacher natürlich kompletter Unsinn ist. Wenn überhaupt ist Karlsruhe größter Stadtteil Durlachs…

 

Im Altstadtring befindet sich das Üxküll´sche Haus. Der Name geht auf den Freiherrn von Üxküll zurück.

Im Altstadtring

 

Nackig wird es beim Liebesbrunnen auf dem Durlacher Marktplatz:

 

Auf dem Rathausbalkon steht der "Karle mid de Dasch":

 

 

 

 

 

Markgraf Karl II. oder eben (jetzt fast hochdeutsch) "Karle mit der Tasch"

Warum er diesen "Spitznamen" trägt?

Das Jagdschloss (die spätere Karlsburg) wurde ausgebaut und Karl II. entlohnte die Arbeiter aus seiner Umhängetasche...

 

...wie schnell man doch einen Namen weg hat und ihn auch nicht mehr los wird!

 

Das Kriegerdenkmal vor der Friedrich Realschule wurde zu Ehren der Teilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) errichtet:

 

Die Römisch-Katholische Kirche St. Peter und Paul Kirche wurde zwischen 1898 und 1900 in neugotischem Stil erbaut.

 

Der Alte Friedhof, bis zur Eröffnung des Bergfriedhofes um 1900 der Friedhof in Durlach:

Im Vordergrund das Preußendenkmal

 

 

 

 

 

 

Damit ist unser Stadtrundgang beendet und deshalb genehmigen wir uns zum Abschluß noch ein unfiltriertes Vogel. Denn auch das weltbeste Bier gibt es in Durlach - PROST...

 

 

 

Dieser Bericht wird ab und zu um neue Bilder und Informationen ergänzt...